Eigentlich gar nicht!
Im Januar 2026, als ich in der Extremadura unterwegs war, hatte ich die tolle Möglichkeit einen Habicht aus dem Fotoversteck heraus zu fotografieren.
Ein Steinkauz war nicht geplant!
In der zweiten Woche in Spanien fuhren wir nach Gallocanta um die Kraniche dort zu fotografieren. Das war nicht so erfolgreich wie erhofft. Aber als wir mit dem Auto an einem Steinhaufen vorbei kamen entdeckte ich aus dem Augenwinkel einen Steinkauz. Umgedreht und langsam im Auto mit heruntergedrehter Scheibe, die Kamera im Anschlag, angepirscht… – er schaute uns an, wir schauten ihn an und – er (oder sie?) blieb einfach sitzen! Leider nicht allzu lange, aber dennoch war es eine ganz besondere Begegnung!
Aber jetzt zum Habicht – mir war gar nicht klar, was für ein schöner und beeindruckender Vogel ein Habicht ist. Das Fotoversteck hat es möglich gemacht, zwei Habichte eine ganze Weile zu beobachten. Die Vögel waren nicht gleichzeitig da, bzw. verscheuchte der zweite Habicht den ersten und machte sich dann über das ausgelegte Luder her.
Besonders beeindruckend fand ich die Zeichnung des Gefieders des Greifvogels – und die besonders wachsamen Augen, mit denen der Vogel unentwegt seine Umgebung scannte. Auch einen Habichtruf – und davon gab es viele – hatte ich bis dahin noch nie aus solcher Nähe gehört.
Leider wurde das Licht an diesem Nachmittag sehr hart, so daß der Vogel oft im Schatten vor dem extrem hellen Hintergrund war.
Ein besonders toller Moment war auch, als der Habicht direkt auf unser Versteck zuflog und so Nahaufnahmen im Flug gelingen konnten.
Solch einen Vogel aus nächster Nähe beobachten zu können ohne ihn zu stören ist alles andere als einfach. Ein entsprechendes Fotoversteck anzulegen, den Habicht anzulocken und relativ sicher zu wissen, dass er auch kommen wird erfordert ernorm viel Planung, Arbeit und Geduld. Jose, von Hides Caleras, ist das mit viel Enthusiasmus und Sorgfalt gelungen.












Liebe Kora,
bei so vielen tollen und gelungenen Aufnahmen ist es schwer, immer wieder neue lobende Worte zu finden. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg bei der „Jagd“ und freue mich auf die nächsten Bilder und Blogbeiträge.
Lutz
Vielen lieben Dank, Lutz!